Zentrale Konflikt- und Beziehungsmuster
Geschwisterkonflikt
Mehrdimensionales Spannungsfeld zwischen Geschwistern, gespeist aus Kernbedürfnissen (Anerkennung, Zugehörigkeit, Einfluss, Fairness), historischen Zuschreibungen (Goldkind/Sündenbock), Loyalitätsbindungen und unausgesprochenen Gerechtigkeitsskripten. Typische Kulminationspunkte: Erbengemeinschaften, Pflege der Eltern, Nachfolge- und Rollenfragen in Familienunternehmen, Deutungsdifferenzen biografischer Ereignisse. Sichtbar in Kommunikationsschleifen (Vorwurf–Gegenangriff–Rückzug), Verhaltensmustern (Funkstille, Passiv-Aggression) und somatischen Stressindikatoren.
Geschwisterrivalität
Wettbewerbliche Vergleichsdynamik um knappe Ressourcen (Aufmerksamkeit, Status, Ressourcen, Nähe zu Eltern), verfestigt durch informelle Rankings und Rollenfixierungen. Verstärker: Familienfeiern, Übergangsphasen (Erbe, Nachfolge), Leistungssignale und externalisierte Erfolgsmessungen. Wirkung: chronische Kontenausgleiche („psychologische Rechnungen“), Reinszenierungen, Hierarchie- und Zugehörigkeitskämpfe.
Neid & Eifersucht
Neid markiert wahrgenommenen Mangel im sozialen Vergleich; Eifersucht signalisiert Verlustangst hinsichtlich Position oder Bindung. Auslöser: asymmetrische Wertschätzung, Privilegien ohne transparente Regeln, diffuse Delegationen. Systemische Bearbeitung über Bedürfnisklärung, neu verhandelte Gerechtigkeitsmodelle, verlässliche Entscheidungs- und Kommunikationsregeln sowie Entkopplung historischer Aufträge.
Schuld & Scham
Schuld bezieht sich auf Regelverletzungen, Scham auf Selbstabwertung und soziale Entblößung; beides bindet Konflikte an moralische Familienordnungen. Folgen: Schweigen, Sühne- und Strafrituale, dauerhafte Stigmatisierungen. Wirksam sind kontextsensibles Reframing, klare Verantwortungsarchitektur, Reparaturpfade mit Grenzen und Entlastung von übernommenen Fremdaufträgen.
Parentifizierung
Rollenumkehr, in der ein Kind dauerhaft elterliche Funktionen übernimmt (instrumentell oder emotional). Langzeitfolgen: Überverantwortlichkeit, kontrollierende Muster, Rettungszwang, verdeckte Anspruchslogiken. In der Erwachsenenbeziehung zeigt sich dies in Pflegerollen-Konflikten, Erbverhandlungen und Entscheidungsdominanz. Korrektiv: Rollenklarheit, Zuständigkeitsregeln, faire Lastverteilung, Schutz vor Grenzverletzungen.
Familienrollen (Goldkind, Sündenbock, unsichtbares Kind, Held, Rebell etc.)
Rollen sind systemische Spannungsregulatoren mit stabilisierender Funktion: Idealisierung (Goldkind), Affektableitung (Sündenbock), Konfliktvermeidung (unsichtbares Kind), Überkompensation (Held), Widerstand (Rebell). Sie prägen Wahrnehmung, Attribution und Entscheidungslogik. Veränderung gelingt über Narrative-Arbeit, Rollen-Reassignment, Grenzen und aktualisierte Anerkennungs- und Gerechtigkeitsregeln.
Loyalitätskonflikt
Gegensätzliche Bindungsansprüche zwischen Eltern, Geschwistern, Partnern oder Unternehmen (Tradition vs. Autonomie, Zugehörigkeit vs. Individuation). Symptome: Entscheidungsblockaden, verdeckte Sanktionen, Koalitionsbildung. Abhilfe: Priorisierungsprinzipien, Minderheitenschutz, transparente Kompensation, klare Zuständigkeiten und Zeit-/Themenkorridore.
Konfliktmuster (Definition, Beispiele)
Zirkuläre Sequenzen wie „Trigger → Vorwurf → Gegenangriff → Rückzug → Funkstille → Testkontakt → Reinszenierung“. Mechanismen: Absichtsunterstellung, Whataboutism, Informationsasymmetrien, historische Verrechnungen. Unterbrechung durch Regelwerke (Redezeit, Themenkorridor, Pausensignal), Protokollierung (Protokoll light), zirkuläre Fragen und kleine verlässliche Commitments.
Kontaktabbruch / Funkstille
Selbstschutzstrategie bei chronischer Überforderung, Grenzverletzungen oder unauflösbaren Loyalitätsdilemmata. Risiken: Verhärtung von Narrativen, soziale Isolation, Eskalation über Dritte. Deeskalation: sichere Erstkontakte (asynchron, knapp, vorwurfsfrei), klare Rahmenbedingungen, Schrittmaß, moderierte Dialoge mit verlässlichen Regeln.
Familienfeiern & Konflikte
Rituale reaktivieren alte Skripte, Koalitionen und Statusmarkierungen; Erwartungsdruck, Side-Talks und Triangulationen erhöhen Triggerdichte. Prävention: Einladungs- und Rollenklärung, Sitz- und Themenordnung, Exit-/Pausenregeln, Nachbereitung mit Lernfokus statt Schuldzuweisung.
Einseitige Bereitschaft (nur ein Geschwisterteil will Annäherung)
Asynchronie der Veränderungsbereitschaft; häufige Fehler: Missionierung, Moralappelle, Beweisführung. Wirksam: minimale, klar begrenzte Angebote (Themenfokus, Zeitfenster), Transparenz über Ziele und No-Gos, schriftliche Bestätigungen, Schutz vor erneuter Überforderung.
Systemische und therapeutische Begriffe
Systemische Geschwisterberatung
Beratungsformat mit Fokus auf Beziehung, Kontext, Zirkularität und Ressourcen anstelle von Schuldzuschreibungen. Kerninstrumente: Hypothesieren, Externalisieren, zirkuläre Fragen, Visualisierung von Rollen und Loyalitäten; Ziel: handhabbare Regeln und tragfähige Entscheidungen.
Systemische Aufarbeitung
Strukturierte Rekonstruktion relevanter Ereignisse, Muster und Delegationen entlang von Zeitlinien, Genogrammen und Narrativen. Ergebnis: gemeinsame Landkarte (Wir-Erzählung), klare Verantwortungs- und Entscheidungsarchitektur, entlastete Gegenwart.
Zirkuläre Fragen
Frageform zur Sichtbar-Machung von Perspektivendifferenzen, Wechselwirkungen und impliziten Regeln („Wer bemerkt zuerst…?“, „Was würde X sagen, wenn…?“). Wirkung: Dezentrierung, Empathie, Optionsraum statt Polarisierung.
Familientherapie (Abgrenzung zu Coaching)
Therapie adressiert klinische Symptomatik und Leidensdruck mit Heilbehandlungsauftrag; Coaching fokussiert Funktions- und Entscheidungsfähigkeit, Regelwerke und Kommunikation ohne Heilsauftrag. Beide nutzen systemische Prinzipien; Rahmen, Ziel und Verantwortung unterscheiden sich.
Delegation und Familie (Helm Stierlin)
Konzept der Heidelberger Schule: unausgesprochene Aufträge und Loyalitätsbindungen, die über Generationen weitergegeben werden (z. B. Ausgleich, Bewahrung, Stellvertretung). Relevanz in Erb-, Pflege- und Nachfolgefragen; Intervention: Entkopplung, Neuverhandlung, legitime Grenzen.
Loyalitätsbindungen
Bindekräfte, die Zugehörigkeit und Verpflichtung sichern, aber Autonomie begrenzen können. In Konflikten erscheinen sie als Schuld-/Scham-Regime, Tabus und Koalitionen. Ziel: balancierte Loyalität durch klare Regeln und faire Kompensation.
Individuation
Entwicklung eigener Identität und Autonomie bei erhaltener Beziehungsfähigkeit. Im Geschwisterkontext: Rollen- und Pfadwechsel ohne Ausschluss aus der Herkunftsfamilie; braucht Anerkennung, Grenzen und Entscheidungsrechte.
Rollenbilder
Kulturell und familiär geprägte Erwartungssets (z. B. Erstgeborene/r als Verantwortungsträger). Wirkung: Entscheidungs- und Gerechtigkeitsheuristiken; Bearbeitung über Explikation, Aushandlung und gelebte Alternativen.
Wir-Erzählung
Gemeinsam getragene Narration zentraler Ereignisse, Unterschiede und Lernschritte; ersetzt polarisierende Ego-Stories. Funktion: Sinn, Kohärenz, handlungsleitende Leitplanken für künftige Entscheidungen.
Konfliktlösungs-Schritte & Methoden
Erste Nachricht nach Funkstille
Asynchron, kurz, vorwurfsfrei, zielklar (z. B. Vorschlag für 20-minütige Abstimmung zu einem Thema). Enthält Rahmen (Zeit, Ort/Kanal), Sicherheiten (Pausensignal, Themenkorridor) und Exit-Option ohne Gesichtsverlust.
Zehn Sätze für das erste Gespräch
Kurze, beobachtungsnahe, bewertungsarme Formulierungen mit Selbstverantwortung („Ich habe verstanden…“, „Ich schlage vor…“). Ziel: Anschlussfähigkeit, Deeskalation, handhabbare Anschluss-Schritte.
Grenzen setzen
Explizite Definition von No-Gos, Zeit-/Themenlimiten, Entscheidungsreichweiten und Eskalationspfaden. Funktion: Schutz, Verlässlichkeit, Vorbeugung von Übergriffen und Reinszenierungen.
Protokoll light
Minimalstruktur (Thema, Verständnis in 3 Sätzen, Beschluss, nächster Schritt, Verantwortliche, Termin). Nutzen: Nachvollziehbarkeit, Verbindlichkeit, Prävention von Rückabwicklungen.
Groll loslassen
Prozess der Beendigung psychologischer Verrechnungen durch Benennung, Kontextualisierung und neue Ausgleichsmechanismen. Ergebnis: Handlungsspielraum, reduzierte Trigger, Zukunftsorientierung.
Erbe-Gespräch vorbereiten
Vorstrukturierung sensibler Themen (Bewertungen, Nutzung, Verkauf), Rollen- und Informationsklärung, Bewertungs- und Entscheidungsregeln, Minderheitenschutz, Kompensationsmodelle; inklusive Moderations- und Pausenlogik.
Patchwork-Geschwister
Mehrsystemische Zugehörigkeiten mit heterogenen Regeln und Loyalitäten. Erfordert explizite Schnittstellen-Regeln, Respekt vor Parallelnormen und abgestimmte Kommunikation zwischen Haushalten.
Partner im Konflikt
Einfluss externer Bindungen auf Dynamik (Spiegelung, Koalitionen, Proxy-Konflikte). Hilfreich: Rollenklarheit, Kommunikationsfilter, Grenzen für Dritte und Schutzbilanz für die Kernbeziehung der Geschwister.
Familienkontext & strukturelle Dimensionen
Pflege der Eltern
Hochbelasteter Entscheidungs- und Gerechtigkeitsbereich mit Zeit-, Geld- und Emotionsbilanz. Benötigt Lastenteilung, Vertretungsregeln, Qualitätskriterien, Transparenz und Ausgleichsmechanismen.
Elternrolle im Geschwisterkonflikt
Eltern als Norm- und Ressourcenquelle; Risiken: Parteilichkeit, Triangulation, verdeckte Sanktion. Wirksam: Rollendistanz, klare Grenzen, keine Nebenkanäle, Respekt der Geschwisterautonomie.
Elternhaus verkaufen
Emotionales und finanzielles Thema mit Identitäts- und Zugehörigkeitskomponenten. Braucht Bewertungstransparenz, Nutzungs-/Verkaufsregeln, Erinnerungswürdigung (Symbolik) und Kompensation.
Familienunternehmen
Überlagerung von Familie, Eigentum, Management, Governance. Konflikttreiber: Rollenunklarheit, Intransparenz, Mischentscheidungen. Gegenmittel: Gremien, Regeln, Berichtswege, Compliance, Family Governance.
Nachfolge (privat & unternehmerisch)
Übergabe von Verantwortung, Eigentum und Symbolik; erfordert Kompetenzpfade, Zeitpläne, Vetorechte, Einarbeitung und angemessene Kompensation. Ziel: Kontinuität ohne Loyalitätsbrüche.
Erbengemeinschaft
Zwangsgemeinschaft mit gemeinsamer Verwaltung; typische Reibung: Nutzungsrechte, Instandhaltung, Liquidität, Ausgleich. Erfordert Entscheidungslogik, Transparenz, Minderheitenschutz und Exit-Pfade.
Erbauseinandersetzung
Auflösung der Gemeinschaft durch Verteilung, Verkauf oder Abfindung. Erfolgsfaktoren: Bewertungsverfahren, Fristen, Kommunikations- und Verhandlungsregeln, Dokumentation.
Sperrminorität
Minderheitenrecht zur Blockade bestimmter Beschlüsse in Gesellschaften; schützt vor Überrollen, verlangt aber Dialog- und Kompensationsbereitschaft. Im Familienkontext: Balance zwischen Schutz und Entwicklungsfähigkeit.
Stimmrechte
Zuordnung von Entscheidungsmacht; in Familien und Unternehmen eng mit Gerechtigkeitswahrnehmung verknüpft. Erfordert Transparenz, Klarheit über Quoren und geregelte Delegation.
Abfindung
Finanzieller Ausgleich beim Ausscheiden oder bei Ungleichverteilung; Dimensionen: Bewertung, Zahlungsmodalität, Sicherheiten, Steuern, Fairnesswahrnehmung.
MVCC (Monetäre Verluste durch Konfliktkosten)
Summenkennzahl aus direkten (Beratung, Rechtskosten, Stillstand) und indirekten Kosten (Produktivitätsverlust, Opportunitätskosten, Reputationsschäden). Zweck: Versachlichung, Priorisierung, Entscheidungsreife.
Governance & Familienverfassung
Regelrahmen für Rollen, Gremien, Informationsrechte, Konfliktlösung, Nachfolge und Compliance. Funktion: Vorbeugung von Vermischung, Transparenz, legitime Macht.
Familienrat / Beirat
Gräte für Kommunikation und Kontrolle; Familienrat bündelt Familieninteressen, Beirat ergänzt mit externer Expertise. Wichtig: Mandat, Entscheidungsbefugnisse, Eskalationswege.
Schwiegerkinder und Partner
Externe Systemakteure mit eigenständigen Loyalitäten; Risiken: Koalitionen, Nebenkanäle. Schutz: Rollendefinition, Informationsfilter, Teilnahme- und Stimmregeln.
Coaching-spezifische Begriffe
Geschwistercoaching (Definition, Ziel, Abgrenzung)
Professionelle systemische Begleitung von Geschwistern mit Fokus auf Muster, Regeln und Entscheidungen; Ziel: tragfähige, faire Zusammenarbeit und respektvolle Distanz/ Nähe. Abgrenzung zu Therapie: kein Heilauftrag, sondern Funktions- und Entscheidungsfähigkeit.
Initialsitzung (Ablauf)
Auftragsklärung, Interviews, Genogramm-/Rollenbild, Analyse zirkulärer Muster, Sicherheits- und Kommunikationsregeln, erstes Commitment-Design. Ergebnis: gemeinsame Zielformulierung und Fahrplan.
Vermeintlich hoffnungslose Fälle
Konstellationen mit chronischer Eskalation, Kontaktabbruch oder Nullsummenlogik. Ansatz: Mikroschritte, Schutzarchitektur, Parallel- statt Gesamtlösung, minimale Erfolge mit hoher Stabilisierung.
Versöhnung (als Prozess, nicht nur Endziel)
Mehrstufig: Anerkennung, Kontextualisierung, Grenzen, Wiedergutmachung/ Ausgleich, neue Regeln. Keine Pflicht zur Nähe; auch respektvolle Trennung mit Frieden ist legitim.
Systemische Supervision
Reflexions- und Entscheidungsformat für komplexe Fälle und Profisysteme; Fokussierung auf Auftrags- und Rollenklärung, Ethik, Schutz und Qualitätssicherung.
Psychologische / traumabezogene Termini
Kindheitstrauma / Geschwistertrauma
Überwältigende Erfahrungen (Vernachlässigung, Gewalt, massiver Ausschluss) mit Langzeitwirkung auf Bindung, Affektregulation und Rollenwahl. Im Geschwisterkontext häufig als Reinszenierung bei Erbe, Pflege, Statusübergängen sichtbar.
Familiäre Entfremdung
Soziale und emotionale Distanzierung infolge von Kränkungen, Misstrauen und Loyalitätsbrüchen. Kennzeichen: negative Attributionsschleifen, Abbruchbereitschaft, Koalitionen; Bearbeitung über Schutz, behutsame Kontaktpfade, Narrative-Arbeit.
Schweigen und Funkstille
Kommunikationsabbruch als Vermeidungs- und Schutzstrategie mit kurzfristiger Entlastung, langfristig jedoch Verhärtung. Wiedereinstieg über sichere, klar gerahmte, kurze Kontaktformate.
Konfliktkosten (emotional, finanziell, sozial)
Gesamtbelastung aus Stress, Zeitverlust, Entscheidungsstau, Rechts- und Beratungskosten, Beziehungsabbrüchen, Rufschäden. Ziel der Messung: Priorisierung, Legitimation von Interventionen, Controlling.
Empfinden vs. Fakt (systemisches Reframing)
Unterscheidung zwischen subjektiver Wahrnehmung und verifizierbaren Sachverhalten; beide sind relevant, folgen jedoch unterschiedlichen Logiken. Reframing ermöglicht Dialog, ohne Erfahrung zu negieren oder Fakten zu verbiegen.
Methodische Schlüsselwörter (Kommunikation & Praxis)
Gesprächsregeln
Explizite Verabredungen zu Redezeit, Themenfokus, Pausen, respektvollen Formulierungen, Protokollierung und Entscheidungsabläufen. Zweck: Vorhersehbarkeit, Sicherheit, Verbindlichkeit.
Kommunikations- und Entscheidungsregeln
Struktur für Informationsfluss, Fristen, Quoren, Vetorechte, Dokumentation und Review. Nutzen: weniger Eskalation, mehr Qualität und Tempo in Beschlüssen.
Rollenklärung
Definition von Mandat, Verantwortung, Entscheidungsspielraum und Grenzen pro Person. Effekt: weniger Doppelarbeit, weniger Kompetenzgerangel, klare Erwartungsmanagement.
Wir-Erzählung
Gemeinsame, faire Darstellung von Vergangenheit und Gegenwart als Grundlage für Zukunftsbeschlüsse. Reduziert Polarisierung, erhöht Kooperationsfähigkeit.
Ego-Story
Subjektive, identitätsstützende Einzelerzählung; wichtig für Selbstwert, aber konfliktträchtig bei Verallgemeinerung. Integration: Validierung ohne Dominanz über die Wir-Erzählung.
Kontenausgleich (psychologischer Begriff: „Rechnungen offen“)
Bilanzierungslogik für erlebte Ungerechtigkeiten (Leistung, Nähe, Geld, Pflege). Deeskalation über Anerkennung, faire Regeln, Kompensationen und Stopp neuer Verrechnungen.
Grundlegende Informationen
Konfliktmuster
Geschwisterrollen bei Erwachsenen
Entscheidungsfindung ohne Eskalation
Gerechtigkeitsmodelle in Familien
Governance & Familienverfassung
Was ist Geschwistercoaching?